Glas­le­xi­kon

Fach­be­grif­fe von A bis Z

Absturz­hem­mend

Ver­hin­dert das Abstür­zen von Per­so­nen (z.B. bei Brüs­tun­gen)

Acryl­glas

Gegos­se­nes oder extru­dier­tes „Kunst­stoff­glas“ auf Acryl­ba­sis. Mecha­nisch bear­beit­bar (Sägen, Boh­ren, Frä­sen etc.), ver­gilbt unter UV-Ein­­strah­­lung, hat eine gerin­ge Ober­flä­chen­här­te (krat­z­emp­find­lich).

Alarm­glas ESG

Ein­­schei­­ben-Sicher­heits­­­glas mit ein­ge­brann­ter, elek­trisch lei­ten­der Alarm­schlei­fe. Bei Glas­bruch wird der Strom unter­bro­chen und Alarm aus­ge­löst.

Alarm­glas VSG

Ver­­­bund-Sicher­heits­­­glas mit ein­ge­leg­ten Alarm­dräh­ten, die bei Beschä­di­gung Alarm aus­lö­sen

Aniso­tro­pien

Spek­tral­far­be­ne Erschei­nun­gen (Iri­sa­ti­on) im Glas, sicht­bar durch die pola­ri­sier­ten Antei­le des Tages­lich­tes, her­vor­ge­ru­fen durch eine Dop­pel­bre­chung der Licht­strah­len bei ther­misch vor­ge­spann­tem Glas (ESG) (sie­he hier­zu: Inter­fe­ren­zen)

Ansen­ken

Anpha­sen von gebohr­ten Glas­lö­chern

Antik­glas

Bei der Her­stel­lung absicht­lich erzeug­te unre­gel­mä­ßi­ge Ober­flä­chen­struk­tur mit Schlie­ren und Bla­sen

Antik­spie­gel

Bei der Her­stel­lung künst­lich erzeug­te Alte­rungs­er­schei­nung

Anti­re­flex­glas

Inter­fe­renz­op­tisch ent­spie­gel­tes Glas mit Licht­ref­e­xi­on < 1 % (beid­sei­ti­ge Ent­spie­ge­lung)

APTK

Abk. aus dem Dicht­stoff­be­reich: Aethy­­len-Pro­­­py­­­len-Ter­­po­­ly­­mer-Kau­t­schuk (alte Abkür­zung für EPDM)

Auto­klav

Hoch­ofen zur Fer­ti­gung von Ver­bund­si­cher­heits­glas, wo mit­tels Hit­ze und Druck das gepress­te Ver­bund­ele­ment zu einer kom­pak­ten Ein­heit mit­ein­an­der ver­bun­den wird

b-fac­­tor (shading-coe­f­­fi­ci­ent)

Gibt den mitt­le­ren Durch­lass­fak­tor der Son­nen­en­er­gie bezo­gen auf den Gesamt­ener­gie­durch­lass­grad (sie­he hier­zu: g- Wert) einer 4mm dicken Ein­fach­schei­be an. Er ist ein wesent­li­cher Fak­tor zur Berech­nung der not­wen­di­gen Kühl­last eines Gebäu­des. b-Fak­­tor = Gesamt­ener­gie­durch­lass­grad /0,87

Ball­wurf­si­cher

Geprüf­te Ball­wurf­si­cher­heit

Bedru­cken

Auf­brin­gen von Far­be auf Glas mit ver­schie­de­nen Druck­ver­fah­ren

Befahr­bar

Glas geeig­net für das Befah­ren mit Fahr­zeu­gen

Bele­gen

Auf­brin­gen der Sil­ber­schicht bei Spie­geln

Beschich­ten

Auf­brin­gen von Edel­me­tall­schich­ten auf Float­glas

Beton­glä­ser

Gepress­te mas­si­ve Glä­ser für begeh- und befahr­ba­re Kon­struk­tio­nen

Bewer­te­tes Bau­schall­dämm­mass Rw

Rw bedeu­tet:  Mes­sung mit  Berück­sich­ti­gung  bau­üb­li­cher Neben­we­ge (Bau- oder Labor­mes­sung)

Bewer­te­tes Schall­dämm­mass Rw

Mass zur Kenn­zeich­nung der Luft­schall­däm­mung.

Die gemes­se­ne Schall­dämm­kur­ve wird an einer genau defi­nier­ten Bezugs­kur­ve bewer­tet. Der Wert der ver­scho­be­nen Bezugs- kur­ve bei der Fre­quenz von 500 Hz (Hertz) ist das bewer­te­te Schall­dämm­mass eines Bau­ele­men­tes.

Bie­gen

Im Ofen ver­form­tes pla­nes Glas

Bil­der­glas

Dün­nes Glas, spie­gelnd oder ent­spie­gelt (anti­re­flex), zum Schutz von Bild­flä­chen

Blei­glä­ser

Blei­hal­ti­ges Glas zum Schutz gegen Rönt­gen­strah­len

Blei­ver­gla­sung

Mit­tels Blei­ru­ten zu einer Glas­schei­be zusam­men­ge­füg­te klei­ne Glas­stü­cke

Bogen­glas

Mit­tels einer Form durch einen Wär­me­pro­zess ver­form­tes Glas

Boh­ren

Anbrin­gen von Löchern in Glas

Boro­si­li­kat­glas

Feu­er­fes­tes, hoch tem­pe­ra­tur­wech­sel­be­stän­di­ges Glas

Brand­schutz­glas

Geprüf­te und/oder feu­er­po­li­zei­lich zuge­las­se­ne Glä­ser in ver­schie­de­nen Feu­er­wi­der­stands­klas­sen

Bun­des­an­zei­ger

Maß­ga­be ört­li­cher Lan­des­stel­len für die Qua­li­täts­an­for­de­run­gen von z.B. Funk­ti­ons­iso­lier­glä­ser, im Hin­blick auf die z.Zt. gel­ten­de Wär­me­schutz­ver­ord­nung zur Redu­zie­rung der Schad­stoff­emis­si­on.

But­zen­glas

Der But­zen ist ein mund­ge­bla­se­nes Glas. Eine But­zen­schei­be ent­steht durch das Fas­sen der But­zen mit­tels Blei­ru­ten. Mit der glei­chen Bezeich­nung wird auch ein Guss­glas gefer­tigt.

Che­mi­ka­li­en­re­sis­tent

Bestän­dig gegen Säu­ren und Lau­gen

Dall­glas

Gegos­se­ne, durch­ge­färb­te, licht­durch­läs­si­ge, dicke Glas­plat­te mit unre­gel­mä­ßi­ger Lava­struk­tur

Dezi­bel [dB]

Dimen­si­ons­lo­se loga­rith­mi­sche Ein­heit für den Schall­pe­gel; benannt nach Gra­ham Bell (1dB = 1/10 Bel)

Dicken­to­le­ranz

Es gilt zu berück­sich­ti­gen, dass auf­grund sei­nes Her­stel­lungs­pro­zes­ses Ein­fach­glas einer Fer­ti­gungs­to­le­ranz von bis zu 1,5mm unter­lie­gen kann, wel­ches in letz­ter Kon­se­quenz kei­nem Rekla­ma­ti­ons­an­spruch unter­liegt.

Digi­tal­druck

Bedruckung von Glas mit einem Dru­cker. Häu­fi­ge Ver­wen­dung fin­det die­se Tech­nik bei Glas­trenn­wän­den oder  Küchen­rück­wän­den aus Glas.

Es kön­nen gesto­chen schar­fe Bil­der und Schrif­ten gedruckt wer­den.

DIN-Nor­­men

Pla­nungs­hil­fen bzw. -vor­ga­ben, wel­che sich in Ergän­zung lan­des­bau­spe­zi­fi­scher Ver­ord­nun­gen und Richt­li­ni­en, als maß­ge­ben­de Nie­der­schrift im Hand­werk insti­tu­tio­na­li­siert haben. Hier­in fin­den sowohl her­stel­lungs­re­le­van­te als auch ver­ar­bei­tungs­tech­ni­sche Bedin­gun­gen ihre Doku­men­ta­ti­on.

Draht­glas

Guss­glas mit Draht­netz­ein­la­ge mit gerin­ge­rer Bie­ge­bruch­fes­tig­keit als nor­ma­les Glas ver­gleich­ba­rer Dicke.

Drah­tor­na­ment­glas

Guss­glas mit Draht­netz­ein­la­ge und ein­­sei­­tig- oder dop­pel­sei­ti­ger Ober­flä­chen­struk­tur

Draht­spie­gel­glas

Mecha­nisch bear­bei­te­tes plan­par­al­le­les und ober­flä­chen­po­lier­tes Glas mit Draht­netz­ein­la­ge mit gerin­ge­rer Bie­ge­bruch­fes­tig­keit als nor­ma­les Glas ver­gleich­ba­rer Dicke

Dünn­glas

Grup­pe von Glä­sern die in der Regel dün­ner als 2 mm sind

Durch­bruch­hem­mend

Das Durch­drin­gen eines Gla­ses wird ver­zö­gert (ein­bruch­hem­mend)

Durch­schei­nend

Licht­durch­läs­sig, aber ver­min­dert durch­sich­tig

Durch­schuss­hem­mend

Das Durch­drin­gen von Geschos­sen wird ver­hin­dert (schuss­si­cher)

Durch­sicht­hem­mend

Licht­durch­läs­sig, aber stark ver­min­dert durch­sich­tig

Durch­sich­tig

Kei­ne Ein­schrän­kung der Durch­sicht

Durch­wurf­hem­mend

Das Durch­drin­gen von gewor­fe­nen oder geschleu­der­ten Gegen­stän­den wird ver­hin­dert

E (G)- Ver­gla­sung

Schützt den Raum­ab­schluss gegen­über Feu­er, hei­ßen Gasen und Rauch.

Ecke sto­ßen

Abstump­fen der Ecken

EI (F)- Ver­gla­sung

Gewähr­leis­tet den Raum­ab­schluss gegen­über Feu­er, hei­ßen Gasen und Rauch und bewirkt zusätz­lich eine ther­mi­sche Iso­la­ti­on.

Eigen­ge­wicht

1 m2 Glas mit 1 mm Dicke wiegt 2,5 kg

Ein­bruch­hem­mend

Das Durch­drin­gen eines Gla­ses wird ver­zö­gert

Email­lie­ren

Ein­bren­nen von kera­mi­schen Far­ben oder Glas­schmelz­far­ben bei 650° K bei gleich­zei­tig mög­li­chen Vor­span­nen des Gla­ses zu ESG

Email­lie­rung

Ein­brenn­la­ckie­rung bei ther­misch vor­ge­spann­tem Glas, wel­che u.a. eine/ nahe­zu jede farb­li­che Anpas­sung eines Brüs­tungs­ele­men­ten ermög­licht. Wird einem Heiß­la­ge­rungs­test unter­zo­gen, um einen künst­li­chen Alte­rungs­pro­zess des Gla­ses zu simu­lie­ren, und die Gewähr­leis­tung über pro­dukt­spe­zi­fi­sche Eigen­schaf­ten geben zu kön­nen.

Emis­si­vi­tät

Bewer­tungs­fak­tor für die Qua­li­tät eines Gla­ses im Hin­blick auf sei­ne Leis­tungs­fä­hig­keit. Spe­zi­fi­ziert den Ener­gie­ver­lust als auch die Schad­stoff­ab­ga­be bestimm­ter Glas­pro­duk­te.

Ent­spie­geln

Ver­min­dern der Refle­xi­on des Gla­ses durch ätzen oder beschich­ten

Ent­spie­gelt

Durch Ober­flä­chen­be­hand­lung redu­zier­te Refle­xi­on des Gla­ses

ESG Ein­schei­ben­si­cher­heits­glas

Vor­ge­spann­tes Float- oder Guss­glas mit stark erhöh­ter Schlag­fes­tig­keit (ca. 50 N/mm2) und Bie­ge­fes­tig­keit sowie Tem­pe­ra­tur­wech­sel­be­stän­dig­keit (ca. 150 K), dass bei Bruch in stumpf­kan­ti­ge Krü­mel zer­fällt. Bei der Her­stel­lung wird ESG auf bis zu 600 Grad auf­ge­heizt und dann mit Luft abge­kühlt. ESG kann nach­träg­lich nicht mehr bear­bei­tet wer­den. Sie­he hier­zu Heat Soak Test.

EW-Ver­­­gla­­sung

Sichert den Raum­ab­schluss gegen­über Feu­er, hei­ßen Gasen und Rauch und bie­tet einen redu­zier­ten Durch­gang der Wär­me­strah­lung.

Extra­weiß Glas

Ent­färb­tes, Extra­weiß Float­glas ohne den typi­schen Grün­stich

Facet­ten schlei­fen

Schlei­fen einer abge­schräg­ten Kan­te, Win­kel klei­ner als 45°

Fahr­zeug­glas

Ober­be­griff für alle im Fahr­zeug­bau ver­wen­de­ten Glä­ser

Far­b­­wie­­der­­ga­­be-Index Ra

Kenn­zeich­nung, wel­chen Ein­fluss die spek­tra­le Trans­mis­si­on auf die Farb­er­ken­nung von Gegen­stän­den in einem Raum, ver­glast mit Son­nen­schutz­glas hat.

Fens­ter­glas

Im maschi­nel­len Zieh­ver­fah­ren her­ge­stell­tes pla­nes Glas

Feuch­tig­keits­re­sis­tent

Nimmt kei­ne Feuch­tig­keit auf und gibt auch kei­ne ab, dadurch kei­ne Form­ver­än­de­rung wie Quel­len, Ver­zie­hen, Schwin­den, Ver­wer­fen etc.

Feu­er­fest

Hohe Bestän­dig­keit auf Tem­pe­ra­tur­wech­sel

Feu­er­po­li­tur

Ver­ede­lung der Glas­ober­flä­che („polie­ren“) durch spe­zi­el­le Wär­me­be­hand­lung

Flach­glas

Ober­be­griff für alle ebe­nes und gebo­ge­nen Glä­ser wie Plat­ten, Tafeln und Schei­ben

Float­glas

Im Float­ver­fah­ren (schwim­mend auf flüs­si­gem Zinn) her­ge­stell­tes Glas. Weist zwei abso­lut plan­par­al­le­le Ober­flä­chen auf. Geeig­net für Glas­tisch­plat­ten, Reg­al­bö­den oder Bil­der­rah­men­glas.

Frä­sen

Tren­nen und aus­schnei­den von vor­wie­gend dicken, meis­tens Ver­bund­si­cher­heits­glä­sern, mit­tels Fräs­werk­zeu­gen

g-Wert (in %)

Gesamt­ener­gie­durch­lass­grad der Ver­gla­sung als Sum­me des direkt durch­ge­las­se­nen Strah­lungs­flus­ses und der sekun­dä­ren Wär­me­ab­ga­be der Ver­gla­sung nach innen. Je grö­ßer der g-Wert, des­to grö­ßer der pas­si­ve sola­re Ener­gie­ge­winn.

Ganz­glas

Ober­be­griff für Glas­an­wen­dun­gen in ESG mit Metall­be­schlä­gen als Türen, Schal­ter, Wind­fän­ge etc.

Geätz­tes Glas

Glas mit che­misch erzeug­ter mat­ter Ganz- oder Teil­ober­flä­che

Geh­run­gen schlei­fen

Schlei­fen einer abge­schräg­ten Kan­te, Win­kel 45° oder grös­ser

Geruchs­neu­tral

Nimmt kei­ne Gerü­che an und gibt auch kei­ne ab.

Glas (Sili­kat­glas)

60 % Quarz­sand + 19 % Soda + 15 % Dolomit/Kalk + 6 % ande­re Stof­fe geschmol­zen und ohne Kris­tal­li­sa­ti­on erstarrt

Glas­bau­stei­ne

Zwei im Press­ver­fah­ren her­ge­stell­te Scha­len, die zu einem hoh­len Glas­kör­per zusam­men­ge­fügt wer­den und unter­schied­lich gepräg­te Flä­chen auf­wei­sen

Glas­be­schlä­ge

Beschlä­ge aller Art, die sich für den Werk­stoff Glas eig­nen, wie Tür­grif­fe, Schar­nie­re, Schlös­ser, Schie­ber etc.

Glas­bruch­hem­mend

Erhöht wider­stands­fä­hig gegen Glas­bruch

Glas­dicht­stof­fe

Dich­tungs­ma­te­ria­li­en, die für Glas beson­de­re Haf­tungs­ei­gen­schaf­ten auf­wei­sen

Gla­ser

Glaser/in der Fach­rich­tung Ver­gla­sung und Glas­bau ist ein 3-jäh­­ri­­ger aner­kann­ter Aus­bil­dungs­be­ruf im Hand­werk.

Der Glaser/in zählt zu den Hand­werks­be­ru­fen mit Meis­ter­pflicht.

Gla­se­rei

Die Gla­se­rei gehört zu den Hand­werks­be­trie­ben mit dem Berufs­bild des Gla­sers. Für das füh­ren einer Gla­se­rei ist die Meis­ter­aus­bil­dung not­wen­dig.

Glas­hal­te­sys­te­me

Spe­zi­el­le Hal­te­sys­te­me für Glas­kon­struk­tio­nen wie Fas­sa­den, Vor­dä­cher etc.

Glas­trep­pen

Im VSG-Ver­­­fah­­ren her­ge­stell­te begeh­ba­re Trep­pen­stu­fen für ver­schie­den­ar­ti­ge Trep­pen­kon­struk­tio­nen

Goe­the­glas

Maschi­nen­ge­zo­ge­nes farb­lo­ses Fens­ter­glas, das nach der alten Fens­ter­ver­gla­sung des Frank­fur­ter Goe­the­hau­ses benannt ist. Wird zur Restau­rie­rung his­to­ri­scher Ver­gla­sun­gen ver­wen­det.

Gra­vie­ren

Mecha­ni­sche Ober­flä­chen­ver­ed­lung

Griff­mu­schel

Ein­schlei­fen einer mul­den­ar­ti­gen Ker­be an der Glas­ober­flä­che zum hori­zon­ta­len Schie­ben des Gla­ses bei Möbeln oder Schal­ter­an­la­gen

Gussan­tik­glas

Im kon­ti­nu­ier­li­chen Walz­ver­fah­ren her­ge­stell­tes Guss­glas mit nach­ge­ahm­ter anti­ker Ober­flä­chen­struk­tur

Guss­glas

Durch­schei­nen­des, pla­nes Flach­glas, das sei­ne ein­sei­ti­ge oder beid­sei­ti­ge Ober­flä­che mit oder ohne Orna­ment im Maschi­nen­walz­ver­fah­ren erhält

Hard-coa­­ting

Pyro­ly­ti­sche Beschich­tung

Heat-Soak-Test

Auch Heiß­la­ge­rungs­test genannt, simu­liert einen künst­li­chen Alte­rungs­pro­zess bei ther­misch vor­ge­spann­tem Glas, um ein Bruch­ri­si­ko durch Nickel-Sul­­fid-Ein­­schlüs­­se aus­zu­schlie­ßen (Regeldau­er min 8,0 h.)

Heiz­glas

Wider­­stands-Hei­z­e­le­­men­­te erzeu­gen im Glas eine Wär­me­ent­wick­lung

Hoch hygie­nisch

Leicht zu rei­ni­gen, kein Nähr­bo­den für Mikro­or­ga­nis­men

Hohl­glas

Ober­be­griff für Glas­be­häl­ter aller Art wie z.B. Fla­schen

Hygie­neschutz aus Glas

Ein Hygie­neschutz bewahrt Mit­ar­bei­ter und Kun­den vor mög­li­chen anste­cken­den Krank­hei­ten.

Zu Zei­ten von Grip­pe­sai­son und dar­über hin­aus ver­brei­ten sich Infek­ti­ons­krank­hei­ten oft über Tröpf­chen­in­fek­ti­on.

Indus­trie­ver­gla­sung

Ein aus der Geschich­te trans­por­tier­tes Ver­gla­sungs­sys­tem, wel­ches mit­tels U-för­­mig her­ge­stell­ten Glas­wan­nen, die ein­scha­lig oder dop­pel­scha­lig ver­legt wer­den, gene­rell zur Schlie­ßung von Gebäudeöffnungen/ Lager­hal­len im indus­tri­el­len Bereich ein­ge­setzt wor­den ist. Immer häu­fi­ger fin­det es heu­te auch zu gestal­te­ri­schem Ein­satz.

Inte­fe­ren­zen

Erschei­nun­gen in Form von Spek­tral­far­ben bei Iso­lier­glas, her­vor­ge­ru­fen durch beson­ders pla­ne Glas­ober­flä­chen bei bestimm­ten Beleuch­tungs­si­tua­tio­nen. Als Eigen­art des Gla­ses nicht Gegen­stand einer Pro­dukt­ge­währ­leis­tung (sie­he hier­zu Aniso­tro­pien).

Iso­lier­glas

Ein Ver­gla­sungs­ele­ment, bestehend aus zwei oder meh­re­ren Glas­schei­ben, getrennt durch einen oder meh­re­re luft- bzw. gas­ge­füll­te Zwi­schen­räu­me, das an den Rän­dern luft-, gas- und feuch­tig­keits­dicht ver­bun­den ist

k-Wert (in W/m²K)

Wär­me­durch­gangs­ko­ef­fi­zi­ent – gibt die Wär­me an, die pro Zeit­ein­heit durch 1m² eines Bau­teils hin­durch­geht, bei einem Tem­pe­ra­tur­un­ter­schied der angren­zen­den Raum- und Außen­luft von 1K. Je klei­ner der k-Wert ist, des­to grö­ßer ist die Wär­me­däm­mung. Heu­te n- Wert genannt.

Kapil­lar­plat­te

Iso­­lier­­glas-Ein­la­­ge als licht­s­treu­en­de und wär­me­däm­men­de Zwi­schen­schicht der Glas­ein­heit, durch die eine eigent­li­che Kon­vek­ti­on im Schei­ben­zwi­schen­raum nahe­zu voll­stän­dig unter­drückt wird. Häu­fig auch in der Kom­bi­na­ti­on mit Vlies­ein­la­gen zu fin­den, die z.B. zusätz­lich zur Reflek­ti­on von Son­nen­strah­lung ergänzt wer­den.

Kathe­dral­glas

Weis­ses oder far­bi­ges Orna­ment­glas mit einer Ober­flä­che die gehäm­mert aus­sieht

Kat­zen­klap­pe

Kat­zen­klap­pen kön­nen in Iso­lier­glas ein­ge­baut wer­den. Hier­für wird ein Loch in das Iso­lier­glas gebohrt und das Loch luft­dicht

mit Butyl abge­dich­tet. Ein nach­träg­li­cher Ein­bau in vor­han­de­ne Iso­lier­glä­ser ist nicht mög­lich.

 

Kle­ben

Ver­bin­den von Glas und Metall mit­tels geeig­ne­ten, meis­tens UV-här­­ten­­den Kle­bern

Koin­zi­denz­ein­bruch

Cha­rak­te­ris­tisch für ein­scha­li­ge Trenn­ele­men­te ist eine deut- liche Abnah­me der Schall­däm­mung bei bestimm­ten Fre­quen­zen. Die­ses Phä­no­men wird als Koin­zi­denz­ein­bruch bezeich­net. Die Lage (Fre­quenz) des Koin­zi­denz­ein­bruchs wird bestimmt durch die Mas­se pro Flä­chen­ein­heit (kg/m2) sowie die Bie­ge­fes­tig­keit.

Kris­tall­glas

Häu­fi­ge und gebräuch­li­che Bezeich­nung für meist blei­hal­ti­ges, geschlif­fe­nes Hohl­glas mit erhöh­ter Licht­brech­zahl

Licht­re­fle­xi­on (in Pro­zent)

Wert, der den Anteil des sicht­ba­ren Lich­tes von ca. 377 – 780 nm in Pro­zent angibt, wel­cher sich an der Glas­ober­flä­che spie­gelt und/oder reflek­tiert wird. Vor­nehm­lich Kri­te­ri­um für die Aus­wahl von Son­nen­schutz­iso­lier­glas.

Lichtstreuend/Diffus

Licht wird gebro­chen und umge­lenkt wie bei­spiels­wei­se durch orna­ment­ar­ti­ge Ober­flä­chen­struk­tur

Licht­trans­mis­si­ons­grad (in Pro­zent)

Anga­be für den Strah­lungs­be­reich von 377-780 nm, bezo­gen auf eine Norm­licht­art, auf auf den Hell­emp­find­lich­keits­grad des mensch­li­chen Auges. Gibt einen pro­zen­tua­len Fak­tor für die Durch­läs­sig­keit des Lich­tes an.

Matt­glas

Durch Ätzen oder Sand­strah­len auf­ge­rau­tes Glas

Mat­tie­ren

Ätzen oder Sand­strah­len von Glas­ober­flä­chen

Mega­tec

Punkt­ge­hal­te­nes Ver­gla­sungs­sys­tem der Unter­neh­mens­grup­pe St. Gobain. Im Glas ein­ge­bet­te­te Flan­schmut­tern ermög­li­chen die “unsicht­ba­re” Befes­ti­gung von mono­li­thi­schen Ein­hei­ten oder Stu­fen­iso­lier­glä­sern an eine ent­spre­chend vor­ge­rich­te­te Unter­kon­struk­ti­on. Es han­delt sich in der Kom­bi­na­ti­on immer um ein Ver­bund­si­cher­heits­glas.

Mes­sing­ver­gla­sung

Kus­ter­ver­gla­sung aus klei­nen Glä­sern die mit­tels spe­zi­el­len Mes­sing­pro­fi­len zu einer Glas­schei­be zusam­men­ge­fügt wer­den

Milch­glas

Milch­weis­ses Opak­glas

Milch­über­fang­glas

Zwei­schicht­en­glas mit farb­lo­ser Grund­schicht und einer mil­chig getrüb­ten gleich­mä­ßi­gen Über­zugs­schicht

Mul­ti­point

Punkt­ge­hal­te­nes Ver­gla­sungs­sys­tem der Unter­neh­mens­grup­pe St. Gobain. In der Kom­bi­na­ti­on eines ver­senk­ten oder auf­ge­setz­ten Beschlag­sys­te­mes wer­den Ein­schei­ben­si­cher­heits­glä­ser nach Bedarf zu Ver­bund­glas­ein­hei­ten und/oder Iso­lier­glas für den Fas­sa­den­bau ange­bo­ten.

Mund­ge­bla­se­nes Glas

Mit­tels Glas­ma­cher­pfei­fe nach alter Metho­de her­ge­stell­tes, meist far­bi­ges Spe­zi­al­glas

n-Wert

sie­he k-Wert

Neu­an­tik­glas

Das Neu­an­tik­glas ist ein mund­ge­bla­se­nes Glas, das nach tra­di­tio­nel­len Fer­ti­gungs­me­tho­den her­ge­stellt wird. Im Unter­schied zu den Echt­an­tik­glä­sern ist es grö­ßer aus­ge­bla­sen.

Nickel­sul­fid im vor­ge­spann­ten Glas

Der Spon­tan­bruch von ESG beruht auf kugel­för­mi­gen (NiS) Nickel­­su­l­­fid-Ein­­schlüs­­sen und soll durch den Heat-Soak-Test nach DIN 18516 ver­hin­dert wer­den.

Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tur

Durch den Ein­satz von moder­nem Iso­lier­glas kann bereits die Ober­flä­chen­tem­pe­ra­tur zu her­kömm­li­chen Glas­auf­bau­ten mit einem k- Wert von 3,0 W/m²K, um ein wesent­li­ches erhöht wer­den, was den Vor­teil bie­tet, die Raum­tem­pe­ra­tur ent­spre­chend sen­ken zu kön­nen, und Heiz­kos­ten ein­zu­spa­ren.

Ober­flä­chen­ver­gü­tet

Homo­ge­ne glat­te Ober­flä­che

Opak­glas

Weis­ses oder in der Mas­se gefärb­tes nicht durch­schei­nen­des Guss­glas (Trüb­glas)

Opal­glas

Weis­ses oder in der Mas­se gefärb­tes, schwach getrüb­tes Guss­glas (Trüb­glas)

Orna­ment­glas

Im Maschi­nen­walz­ver­fah­ren her­ge­stell­tes Guss­glas, farb­los oder far­big, mit ein- oder beid­sei­tig reli­ef­ar­tig geform­ten Ober­flä­chen

Oxi­da­ti­ons­schutz

Zinn­oxid­schich­ten, die z.B. zur Ent­spie­ge­lung von Sil­ber­schich­ten bei der Fer­ti­gung von Wär­me­schutz­iso­lier­glas ein­ge­setzt wer­den, beu­gen eben­so der che­mi­schen Zer­set­zung des Bela­ges vor.

Pan­zer­glas

Ist eine frü­her ver­wen­de­te all­ge­mei­ne Bezeich­nung für Ver­bund­si­cher­heits­glas aus mehr als zwei Schei­ben und min­des­tens dop­pel­ter Foli­en­stär­ke, das ins­be­son­de­re hohe Sicher­heit gegen Schüs­se und Schla­ge­in­wir­kun­gen bie­tet.

Par­sol

Ein in der Mas­se bron­ze, grau oder grün durch­ge­färb­tes Float­glas mit wär­me­ab­sor­bie­ren­den Eigen­schaf­ten

Pen­del­schlag­ver­such

Genorm­tes Prü­fungs­ver­fah­ren zur Klas­si­fi­zie­rung von Sicher­heits­glas. Kri­te­ri­um für die Ermitt­lung eines Glas­ver­hal­tens bei stoß­ar­ti­gem Auf­tre­ten a) eines maßi­gen, ver­form­ba­ren Kör­pers, sowie eines har­ten, kan­ti­gen Kör­pers.

Pho­to­vol­ta­ik

Zukunfts­wei­sen­de Alter­na­tiv­ver­sor­gung mit Ener­gie über den Glas­bau. Gewin­nung sola­rer Res­sour­cen über Glas­sys­te­me, wel­che sich der Eigen­art von Sili­­zi­um- Kris­tal­len bedie­nen, Licht in Strom zu ver­wan­deln. Als kachel­för­mi­ge Anord­nung ein­zel­ner Solar­zel­len zu einem Ele­ment stel­len sie einen voll­stän­di­gen Strom­kreis­lauf dar.

Ple­xi­glas

Ober­be­griff für gegos­se­ne Kunst­stoff­glä­ser

Polie­ren

Schnitt­kan­te blank poliert als gera­de Kan­te mit 45° Pha­se oder run­de bzw. halb­run­de Kan­te etc.

Poly­car­bo­nat­glas

Extru­dier­tes Kunst­stoff­glas auf Poly­car­bo­nat­ba­sis, erhöht schlag­si­cher

Press­glas

Durch einen Press­vor­gang geform­tes Glas, wie der Glas­bau­stein

Pro­fil­bau­g­las

Ein als U-Pro­­­fil im Maschi­nen­walz­ver­fah­ren her­ge­stell­tes Guss­glas mit einer Orna­men­tie­rung auf der Außen­sei­te

Qua­li­täts­über­wa­chung

Die Fer­ti­gung von Glas, im Beson­de­ren Funk­ti­ons­iso­lier­glas unter­liegt strengs­ten Kon­trol­len und ist güte­ge­prüft, eigen- als auch fremd­über­wacht. Nach hohen Werks­an­for­de­run­gen sichern dies­be­züg­li­che Doku­men­ta­tio­nen und Prü­fun­gen (u.a. Ift Rosen­heim, MPA Darm­stadt) einen zuver­läs­si­gen Stan­dard.

RAL Far­ben

Als RAL Far­be bezeich­net man Far­ben nach Norm. Jede Far­be hat einen Namen und eine Num­mer.

Rand­ver­bund

Alu­­mi­­ni­um- Abstand­hal­ter des Iso­lier­gla­ses in Brei­ten von 6- 24 mm zur Dar­stel­lung eines Schei­ben­zwi­schen­rau­mes. Gene­rell mit Tro­cken­mit­tel zur Auf­nah­me von Feuch­tig­kei­ten gefüllt und mit dop­pelt­ge­dich­te­ter Ver­sie­ge­lung in Form von Thio­kol, Sili­kon­kau­tschuk, o.ä geschlos­sen.

Reflek­tie­rend

Eigen­schaft, einen Anteil der Strah­lung durch das Glas zurück zu wer­fen

Reflex­arm

Ein­ge­schränk­te Refle­xi­on des Gla­ses

Reflex­ar­mes Glas

Mat­tier­tes Bil­der­glas, das sich nur eig­net, wenn sich das betrach­te­te Bild in gerin­gem Abstand zum Glas befin­det.

Reno­va­ti­on

Schlag­wort für Bau­maß­nah­men an bestehen­den Gebäu­den als auch Aus­druck der Glas­in­dus­trie, für das Bemü­hen eines effek­ti­ven Ein­sat­zes von Glas, im Zuge der, sei­tens der Bun­des­re­gie­rung erklär­ten Schad­stoff­re­du­zie­rung bis zum Jah­re 2005.

Roh­glas

Guss­glas, ähn­lich dem Kathe­dral­glas, das in grö­ße­ren Dicken her­ge­stellt wer­den kann

Rönt­gen­schutz­glas

Hoch­b­lei­hal­ti­ges Glas mit star­ker Absorb­ti­ons­fä­hig­keit für Rönt­gen­strah­len

Run­de­cken schlei­fen

Schlei­fen der Ecken mit einem bestimm­ten Radi­us

Rutsch­hem­mend

Ver­min­dert die Rutsch­ge­fahr durch Behand­lung der Ober­flä­che

Sägen

Tren­nen und aus­schnei­den von vor­wie­gend dicken, meis­tens Ver­bund­si­cher­heits­glä­sern, mit­tels Säge­werk­zeu­gen

Sand­strah­len

Mecha­ni­sches Auf­rau­hen der Glas­ober­flä­che mit Sand

Sati­nie­ren

Sand­strah­len der Glas­ober­flä­che und anschlies­sen­des Glät­ten mit Fluss­säu­re

Säu­men

Unbe­ar­bei­te­te Schnitt­kan­ten im Win­kel von 45° ver­let­zungs­hem­mend bre­chen

Schall­dämm­mass R

Kenn­zeich­net die Luft­schall­däm­mung eines Bau­ele­men­tes ohne Berück­sich­ti­gung der bau­üb­li­chen Neben­we­ge.

Schall­schutz­glas

Glas mit erhöh­ten Schall­dämm­ei­gen­schaf­ten

Schnei­den

Rit­zen mit Dia­­mant- oder Hart­me­tall­räd­chen und anschlies­sen­des Bre­chen wobei die soge­nann­te Schnitt­kan­te ent­steht

Schrä­ge­cken schlei­fen

Dia­go­na­les Abschlei­fen der Ecken

Sei­den­mat­tiert

Fein­ge­ätz­tes Glas mit dif­fu­ser und nicht spie­geln­der Refle­xi­on

Shore-A-Här­­te

Maß­an­ga­be für z.B. Klo­t­­zungs- oder Dich­tungs­pro­fi­le aus Poly­amid, Chloro­pe­ne, APTK, PE oder Sili­kon, wel­che in Abstim­mung mit dem jewei­lig ein­ge­setz­ten Ver­gla­sungs­sys­tem zu defi­nie­ren ist.

Sicher­heits­spie­gel

Beleg­tes ESG und VSG oder Acryl- und Poly­car­bo­nat­glas

Signal­glä­ser

Glä­ser für Licht­si­gna­le im Stras­­sen-, Bahn- und Schiff­fahrts­ver­kehr in den Far­ben Rot, Grün, Gelb und Blau

Sil­ver­star

Iso­lier­glas der Glas Trösch Grup­pe mit min­des­tens einer Wär­me­dämm­be­schich­tung

Soft-coa­­ting

Beschich­tungs­ver­fah­ren mit­tels einer Magne­­tron- Anla­ge, in dem das Glas ein­sei­tig mit meh­re­ren Edel­me­tall­schich­ten im Hoch­va­ku­um belegt wird, einem soge­nann­tem Sput­ter­ver­fah­ren. In sei­ner Eigen­schaft ist die­se Beschich­tung mecha­nisch ver­letz­bar und kann auf­grund von Wit­­te­­rungs- und/oder Kli­mäin­flüs­sen oxi­die­ren.

Soft­c­lo­se

Glas­schie­be­tür mit Soft­c­lo­se bedeu­tet Schie­be­tür mit beid­sei­ti­gem Däm­p­­fungs- und Ein­zugs­sys­tem

Son­nen­schutz­glas

Glas, das Son­nen­schutz­funk­tio­nen über­neh­men kann (tie­fer g-Wert)

Spe­zi­al­fil­ter­glas

Im Bereich der bräu­nen­den und bio­lo­gisch wirk­sa­men ultra­vio­let­ten Strah­len durch­läs­si­ges, kla­res und durch­sich­ti­ges Glas

Spie­gel

Im Spritz­ver­fah­ren mit einer Sil­ber­schicht beleg­tes und mit einer Kup­fer­schicht und einem Deck­lack ver­se­he­nes kla­res oder far­bi­ges Float­glas

Spie­gel­glas

Mecha­nisch bear­bei­te­tes plan­par­al­le­les und ober­flä­chen­po­lier­tes Glas

Spie­gelnd

Natür­li­che spie­geln­de Refle­xi­on des Gla­ses

Spie­gel­roh­glas

Ein mit Glatt­wal­zen geform­tes Guss­glas mit nur schwach gemus­ter­ten Ober­flä­chen, das frü­her zur Her­stel­lung von Spie­gel­glas dien­te

Spi­on­spie­gel

Halb­durch­sich­tig beleg­te Glä­ser, die von der dunk­len zur hel­len Sei­te Durch­sicht gewäh­ren, nicht aber umge­kehrt

Split­ter­bin­dend

Bei Bruch wer­den die Split­ter zusam­men­ge­hal­ten

Spreng­wir­kungs­hem­mend

Wider­stands­fä­hig gegen defi­nier­te Ent­wick­lung von Druck­wel­len bei Explo­sio­nen

T-Ver­­­gla­­sung

Eine Klas­si­fi­zie­rung von Brand­schutz­glas für Tür­ver­gla­sun­gen, deren beson­de­re Anfor­de­run­gen einem Prüf­zeug­nis und/oder den beson­de­ren Hin­wei­sen bau­amt­li­cher Richt­li­ni­en zu ent­neh­men sind.

Tem­pe­ra­tur­wech­sel­be­stän­dig­keit

Qua­li­täts­merk­mal von Glas im Hin­blick auf das Bruch­ver­hal­ten bei extre­men Tem­pe­ra­tur­ein­flüs­sen

Ter­mo­lux

Licht­s­treu­en­des, undurch­sich­ti­ges Glas­ele­ment mit zwi­schen zwei Glas­schei­ben ein­ge­ar­bei­te­tes Glas­sei­den­vlies oder Glas­sei­den­ge­spinnst

TVG Teil­vor­ge­spann­tes Glas

Glas mit höhe­rer Bie­ge­bruch­fes­tig­keit und Tem­pe­ra­tur­wech­sel­be­stän­dig­keit, jedoch im Bruch­bild ähn­lich dem Float­glas

Über­fang­glas

In ein oder meh­re­ren Schich­ten wird far­bi­ges Glas auf ein kla­res oder durch­ge­färb­tes Trä­ger­glas (Echt-Anti­k­­glas) auf­ge­bracht.

Umweh­rung und Glas­brüs­tung

Brüs­tungs­be­rei­che von Trep­pen, Bal­ko­ne, Gale­rien, Auf­zü­ge mit beson­de­ren Anfor­de­run­gen der Lan­des­bau­äm­ter an eine Absturz­si­che­rung, wel­ches vor­nehm­lich den Ein­satz von Ein­schei­ben­si­cher­heits­glas und/ oder Ver­bund­si­cher­heits­glas erwar­tet.

Undurch­sich­tig

Weder licht­durch­läs­sig noch durch­sich­tig

UV-Absor­p­­ti­on

Auf­nah­me des ultra­vio­let­ten Antei­les der Son­nen­ein­strah­lung z.B. durch spe­zi­el­le Zwi­schen­schich­ten des Ver­bund­gla­ses, zum Schut­ze licht­sen­si­bler Mate­ria­li­en, wie Tex­ti­li­en, Papier o.a..

VdS

Ver­band der Sach­ver­si­che­rer, wel­cher Qua­li­täts­nor­men an Glas­pro­duk­te, für die durch ihn gedeck­ten Scha­dens­er­eig­nis­se vor­gibt. Koope­ra­ti­ons­part­ner der Glas­in­dus­trie im Hin­blick auf kon­struk­ti­ve Scha­dens­re­gu­lie­rung.

Ver­kehrs­last

Für öffent­li­che und pri­va­te Gebäu­de ange­nom­me­nes Per­so­nen­auf­kom­men, wel­ches als unmit­tel­ba­re Ein­wir­kung auf die Glaschei­be, im größ­ten anzu­neh­men­dem Fall, nicht den Glas­bruch des Pro­duk­tes her­bei­führt, und eine Absturz­ge­fahr offen­bart. Man geht dabei von Wer­ten bis 1,0 knw (öffent­lich) bzw. 0,5 knw (pri­vat) aus.

Ver­kehrs­spie­gel

Gewölb­te Spie­gel, die im Stra­ßen­ver­kehr ein­ge­setzt wer­den

Ver­let­zungs­hem­mend

Ein­ge­schränk­te Ver­let­zungs­ge­fahr bei Glas­bruch

Vor­span­nen

Erzeu­gung einer Druck­span­nung an der Glas­ober­flä­che und einer Zug­span­nung im Glas­kern durch Abschre­cken des noch­mals auf­ge­wärm­ten Gla­ses

VSG Ver­bund­si­cher­heits­glas

Bestehend aus min­des­tens zwei Schei­ben, die mit min­des­tens einer zähelas­ti­schen, hoch­reiss­fes­ten PVB-Folie (Poly­vi­nyl­bu­ty­ral) mit­ein­an­der ver­bun­den sind

Wär­me­re­sis­tent

Nicht schmor­bar, nicht brenn­bar, nicht ent­flamm­bar

Wär­me­schutz­glas

Glas mit erhöh­ten Wär­me­dämm­ei­gen­schaf­ten

Was­ser­strahl­schnei­den

Schnei­den von frei­en For­men, Eck­aus­brü­chen, Aus­schnit­ten und Boh­run­gen mit Was­ser­strahl ohne Nach­be­ar­bei­tung der mat­ten Kan­ten

Wider­stands­klas­sen

Klas­si­fi­zie­rung von geprüf­ten Ver­bund­si­cher­heits­glä­sern nach DIN, wel­che die Anfor­de­rung erfül­len, den Glas­bruch in unter­schied­li­chen Qua­li­tä­ten zu hem­men. Man unter­schei­det zwi­schen den Wider­stands­klas­sen A-durch­­­wur­f­he­m­­mend, B-durch­­­bruch­he­m­­mend, C-durch­­­schus­s­he­m­­mend, D-spren­g­­wir­­kungs­­he­m­­mend und EH nach den VDS- Richt­li­ni­en.

Wind­last

Wit­te­rungs­be­ding­ter Ein­fluss auf ein Gebäu­de, wel­ches zur Ermitt­lung der erfor­der­li­cher Glas­di­cke, neben der Schnee­last, dem Eigen­ge­wicht und den Ver­kehrs­las­ten her­an­ge­zo­gen wer­den kann.

Zwei-Bar­­rie­­ren-Sys­­tem

Her­stel­lungs­ver­fah­ren für Iso­lier­glas aus hoch­wer­ti­gen und geprüf­ten Mate­ria­li­en.

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