Tipps für Ihre Glas­rei­ni­gung

Wir erklä­ren Ihnen wie der Fach­mann die Glas­rei­ni­gung aus­führt.

Die Rei­ni­gung soll­te min. zwei­mal bes­ser vier­mal im Jahr aus­ge­führt wer­den. Vor­zugs­wei­se ist dies ende Herbst, wenn die Blät­ter von den Bäu­men gefal­len sind und die­se die Glä­ser und Dich­tun­gen ver­un­rei­ni­gen. Der zwei­te Zeit­punkt ist im Früh­jahr, wenn die Pol­len­blü­ten fal­len. Prin­zi­pi­ell ist dies vom Eigen­tü­mer zu beob­ach­ten und ggf. soll­te auch zwi­schen den vor­ge­nann­ten Inter­val­len gerei­nigt wer­den. Die fol­gen­den Hin­wei­se zur Rei­ni­gung tref­fen für alle am Bau ver­wand­ten Gla­ser­zeug­nis­se zu. Grund­sätz­lich ist jede aggres­si­ve Ver­schmut­zung zu ver­mei­den. Soll­te dies den­noch vor­kom­men, so müs­sen die Ver­schmut­zun­gen sofort nach dem Ent­ste­hen vom Ver­ur­sa­cher oder Betrei­ber mit nicht aggres­si­ven Mit­teln rück­stands­frei abge­wa­schen wer­den. Ins­be­son­de­re Beton- oder Zement­schläm­me, Put­ze und Mör­tel sind hoch­al­ka­lisch und füh­ren zu einer Ver­ät­zung des Gla­ses (Blind­wer­den), falls sie nicht sofort mit reich­lich Was­ser abge­spült wer­den. Stau­bi­ge und kör­ni­ge Anla­ge­run­gen müs­sen fach­ge­recht, jedoch kei­nes­falls tro­cken ent­fernt wer­den. Bei der Rei­ni­gung von Glas ist immer mit viel, sau­be­rem Was­ser zu arbei­ten, um einen Scheu­er­ef­fekt durch Schmutz­par­ti­kel zu ver­mei­den. Als Hand­werks­zeu­ge sind zum Bei­spiel wei­che, sau­be­re Schwäm­me, Leder, Lap­pen oder Gum­mi­ab­strei­fer gut geeig­net. Es soll­ten kei­ne Hoch­druck- oder Dampf­rei­ni­ger ver­wen­det wer­den. Unter­stützt wer­den kann die Rei­ni­gungs­wir­kung durch den Ein­satz weit­ge­hend neu­tra­ler Rei­ni­gungs­mit­tel oder han­dels­üb­li­cher Haus­halts-Glas­rei­ni­ger. Han­delt es sich bei den Ver­schmut­zun­gen um Fett oder Dicht­stoffrück­stän­de, so kann für die Rei­ni­gung auf han­dels­üb­li­che Lösungs­mit­tel wie Spi­ri­tus oder Iso­pro­pa­nol zurück­ge­grif­fen wer­den. Hier ist aber dar­auf zu ach­ten, wie die Rei­ni­ger in Ver­träg­lich­keit mit den Dicht­mit­teln ste­hen!
Von allen che­mi­schen Rei­ni­gungs­mit­teln dür­fen alka­li­sche Lau­gen, Säu­ren und fluo­rid­hal­ti­ge Mit­tel gene­rell nicht ange­wen­det wer­den. Der Ein­satz von spit­zen, schar­fen metal­li­schen Gegen­stän­den, z. B. Klin­gen oder Mes­sern, kann Ober­flä­chen­schä­den (Krat­zer) ver­ur­sa­chen und Dich­tun­gen zer­stö­ren. Ein Rei­ni­gungs­mit­tel darf die Ober­flä­che nicht erkenn­bar angrei­fen.
Das soge­nann­te „Abklin­gen” mit dem Glas­ho­bel zur Rei­ni­gung der Dich­tun­gen ist nicht zu emp­feh­len. Wer­den wäh­rend der Rei­ni­gungs­ar­bei­ten durch die Rei­ni­gung ver­ur­sach­te Schä­di­gun­gen der Glas­pro­duk­te oder Dich­tun­gen bemerkt, so sind die Rei­ni­gungs­ar­bei­ten unver­züg­lich zu unter­bre­chen und die zur Ver­mei­dung wei­te­rer Schä­di­gun­gen not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen ein­zu­ho­len. Die Fir­ma Glas Dön­ges Sobek GmbH hat bereit vie­le Glä­ser umge­glast weil die­se nicht fach­män­nisch gerei­nigt wur­den. Oft ent­ste­hen typi­sche Wisch­krat­zer durch die Klin­ge des Fens­ter­put­zers. Dies ist nur ein Hin­weis kei­ne Emp­feh­lung.

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